Mittwoch, 21. März 2012

Arequipa

im Kloster

im Kloster

im Kloster

im Kloster

 
eine der vielenKüchen

einer der Innenhöfe

noch ein Innenhof

Fremdenführerinnen unter sich

Arequipa

die Piaza

Von Ilo aus sind wir wieder ins Landesinnere gefahren und erreichten am 17. März die 
2.400 Meter hoch gelegene Stadt Arequipa. Beim Hostal Mercede hatten wir einen Stellplatz nahe des historischen Stadtkerns. Zunächst war wieder einmal Putzen und Waschen angesagt, aber danach  bummelten wir über die lebhafte Plaza und durch den alten Stadtkern.  Abends gingen wir zusammen mit Heinz und Renate und Manfred und Gudrun Alpaka-Steaks essen (schmeckte ganz gut). Auch das Kloster Santa Catalina haben wir besichtigt. Hier boten sich so viele Fotomotive, dass mir die Auswahl für den Blog wirklich schwer fällt.

Von Arequipa aus wollten wir weiter zur Colca-Schlucht fahren, aber noch einmal Schotterpiste wollten wir uns und unserem Woni nicht zumuten. Deshalb haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Tour bei einem örtlichen Veranstalter zu buchen. Wie sich später herausstellte, war das eine gute Entscheidung.

Sonntag, 18. März 2012

Peters Schlaraffenland

Nachdem wir am 13. März Chile hinter uns gelassen hatten, gings zunächst einmal ein Stück landeinwärts nach Tacna. Eine gepflegte Kleinstadt mit einer sehr schönen Kathedrale und einem Eisenbahnmuseum. Bei einem Stadtbummel gönnten wir uns einen großen Eisbecher (meinen Innereien geht es wieder bestens).

Am 14. März fuhren wir weiter, Richtung Pazific-Küste. Um die richtige Straße zu finden brauchten wir wieder mal die Hilfe der örtlichen Polizei. Alles kein Problem, zwei Polizisten setzten sich einfach zu uns ins Auto und fuhren ein Stück mit, bis wir endlich die richtige Ausfallstraße erreicht hatten. Dann wünschten sie uns eine gute Reise und fuhren mit dem über Funk herbeigerufenen Streifenwagen wieder zurück. Gegen Nachmittag erreichten wir  das Städtchen Ilo. Hier haben wir einen wunderschönen Stellplatz direkt an der Küste gefunden. Es gibt Duschen und Restaurants, nachts wird der Platz bewacht und das Beste, das alles kostet nur ca. 0,30 € pro Tag. Überhaupt ist das Leben in Peru wesentlich billiger als in Chile oder Argentinien. Fisch, frisch vom Fischmarkt für 2 Personen 1 €, 2,5 kg Obst (Papaya, Tamarillo und Weintrauben) 3 € und für Peter ganz wichtig, hier gibt es hunderte von Kartoffelsorten. Hier lässt es sich schon gut leben. Die Tagestemperaturen liegen immer noch bei ca. 30 Grad und was „Regen“ ist, wissen wir schon gar nicht mehr.

Tacna

Tacna

die Kadethrale

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Vitamine gefällig?

das Eisenbahnmuseum in Tacna

alte Dampfrösser

auf dem Fischmarkt von Ilo

Hafen von Ilo

Manfred kann sich nicht entscheiden

Freitag, 9. März 2012

Arica

eines der Monster


Am 2. März besuchten wir die größte offene Kupfermine der Welt, gleichzeitig auch die größte Dreckschleuder Chiles. Davon erfährt man aber bei der Besichtigung nichts. Das riesige Loch ist mittlerweile 4 Kilometer lang, 2 Kilometer breit und fast einen Kilometer tief. Mit Monstertracks (alleine die Räder haben einen Durchmesser von 4 Metern) wird hier abgesprengtes Gestein aus der Tiefe nach oben gekarrt und dann weiterverarbeitet. Für die Strecke vom Grund des Loches bis nach oben braucht so ein  „Lastwagen“ eine Stunde. Wenn man auf der Aussichtsplattform steht, kann man in das gigantische Loch schauen, in dem diese Monstertracks wie Spielzeugautos aussehen. Trotz der Unmengen von Staub einfach beeindruckend.
 
Am späten Nachmittag sind wir wieder zur Küste gefahren und haben uns eine schöne Felsenbucht zum Übernachten gesucht. Jetzt sitzen wir hier unter dem „Kreuz des Südens“ an einem Lagerfeuer, essen Lama-Fleisch (schmeckt wie alter Hammel) und von dem Fels gegenüber beobachten uns Pinguine und Pelikane .
 
Es ging weiter, immer der Küsste entlang Richtung Norden. In dem hübschen gepflegten Städtchen Iquique haben wir wieder mal 2 Tage Pause eingelegt.
 
Am 7. März erreichten wir Arica, unsere letzte Station in Chile. Auch hier legten wir wieder eine Pause ein, schließlich müssen wir hier unsere letzten chilenischen Pesos verbraten. Außerdem haben wir hier Renate uns Heinz, unsere Kabinennachbarn vom Schiff,  wiedergetroffen. Auch sie hatten viel gesehen und erlebt. Wir suchten uns am Strand ein ruhiges Plätzchen, stellten unsere Stühle raus und hielten erst einmal einen Kaffeeklatsch ab. Wir blieben laenger als geplant in Arica, Renate und Heinz warten auf ein Ersatzteil fuer ihr Auto, bei Gudrun und Manfred war am Auto der Rahmen zu schweissen und ich kaempfet 3 Tage gegen Montezumas Rache. Am 14. Maerz sind wir dann in Peru eingereist, wieder mal keine Probleme.
 
Spielzeugautos

das Loch

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hier sieht man die Dimensionen

ein schoener Stellplatz

Iquiquke

Iquiquke

das alte Stadtzentrum

Sonnenuntergang zum Träumen

Arica

Pinguine

jeder sucht seinen Platz

sie sind auch Kletterkuenstler

Freitag, 2. März 2012

Vale de Luna

im Vale de Luna

das ist kein Schnee sondern Salz


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Vor 3 Tage erreichten wir San Pedro de Atacama, wir wollten das Vale de Luna besuchen. Hier haben auf einer Höhe von 2.800 Metern Wind Erosion und Salzverkrustungen bizarre Formen hervorgebracht.

Am späten Nachmittag waren wir in San Pedro auf der Suche nach der Tankstelle, als uns Gudrun und Manfred ansprachen. Sie zeigten uns nicht nur die Tankstelle und einen ruhigen Stellplatz, sondern auch das Nachtleben von San Pedro.

In einer urigen Bierkneipe saßen wir bis spät in die Nacht in einer geselligen Runde zusammen. Und da man in solch großer Höhe viel trinken soll, haben wir an unsere Gesundheit gedacht und das auch beherzigt. Es war jedenfalls ein sehr lustiger Abend.
ein gelungener Abend

das chilenische Bier lässt sich trinken













Heute haben wir uns im Supermercado "Jumbo" eine Dose Bratheringe und ein deutsches Sonnenblumenkerne-Brot gekauft und ein Festessen veranstaltet. Es gab übrigens auch deutsches Bier und deutschen Kaffee zu kaufen.

Morgen solls weitergehen an die Küste nach Tocopilla und dann weiter zum Norden, denn hier wird es langsam Herbst.

Dienstag, 28. Februar 2012

Schwarze Löcher, große Hände und viel Rost

Auf unserem Weg nach Antofagasta führte unser Route am derzeit weltgrößten Observatorium der Europäischen Astronomie-Organisation vorbei. Einmal im Monat und zwar immer am letzten Wochenende hat man die Möglichkeit das Observatorium zu besichtigen, dazu muß man sich allerdings schon Monate vorher auf eine Warteliste setzen lassen. Wir haben es trotzdem versucht und hatten Glück. Wir waren eine relativ kleine Gruppe und Peter und ich hatten sogar einen Führer für uns alleine.

Zunächst bekamen wir einen Film gezeigt, spanisch mit englischen Untertiteln, danach besuchten wir die Unterkünfte der Wissenschaftler. Genau so stelle ich mir ein Leben auf dem Mond vor. Ein Biotop unter einer Glaskuppel mit Palmen und Blumen, einem Swimmingpool und eine Aussicht auf eine Mondlandschaft, denn das Observatorium liegt mitten in der Atacama-Wüste. Danach konnten wir die technischen Anlagen besichtigen. Hier können 4 Spiegel mit einem Durchmesser von je 8,2 m und drei kleinere Spiegel kombiniert  werden, so erreicht man eine optische Auflösung eines 200-Meter-Teleskops. Theoretisch könnte man damit einen Mann auf dem Mond erkennen, aber die Astronomen forschen hier nach dem Ursprung des Universums. Danach durften wir auch in das Kontrollzentrum, dort waren allerdings nur 4 Personen bei der Arbeit, welche die Einstellungen für die Nacht vorbereiteten, die Wissenschaftler schlafen tagsüber. Alles in allem ein sehr lohnender Abstecher, den man nur empfehlen kann.
2.600 m hoch und 350 sternenklare Nächte im Jahr

so lebt man in der Wüste

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mir schwirrt schon der Kopf vor lauter Technik

im Kontrollzentrum

die Spiegel kommen aus Deutschland



































Nach so viel Technik stand uns der Sinn nach etwas Kreativem.  Die Skulptur "Mano del Desierto" . Mitten in der Atacama-Wüste steht eine überdimensionale Hand, das eignet sich doch prima für ein Foto.
 
Dann gings weiter zu der stillgelegten Salpetermine  Chacabuco, eine Geisterstadt. Wir waren an diesem Nachmittag die einzigen Besucher und hatten die riesige Ruinenanlage für uns alleine. Mir kam das alles ein bisschen unheimlich vor.
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rostiges Denkmal einer wilden Zeit

eine Geisterstadt

das damalige Kulturzentrum wurde renoviert

Natonalpark und Karneval

Am nächsten Tag fuhren wir weiter zum Nationalpark Pan Azucar. Hier fanden wir auf einem netten kleinen Campingplatz direkt am Pazifik gelegen. Stundenlang konnten wir den Kormoranen beim Fischfang zusehen, die Pelikane flogen direkt an unseren Nasen vorbei und die Andenkondore beäugten uns misstrauisch. Auf der vorgelagerten Insel konnten wir mit dem Fernglas Humboldpinguine beobachten und auf den Klippen stritten sich 3 Walrösser um die besten Plätze.
Im Nationalpark Pan Azucar

neugierige Pelikane

und Andenkondore

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1889

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Danach sind wir weitergefahren zu dem schönen, gepflegten Örtchen TalTal. Dort gab es ein interessantes Eisenbahnmuseum zu besichtigen. Abends fand wieder einmal eine Fiesta statt, "Chilenischer Karneval". Das kann man mit unserem Karneval nicht vergleichen. Die Chilenen rückten mit Kind und Kegel, mit Kühltaschen und Grill und jeder Menge Fleisch an und feierten die ganze Nacht. Wir waren wohl die einzigen, die um 2 Uhr im Bett lagen.