Dienstag, 15. November 2011

Hilfe, wir sind Exoten

Am Sonntag, den 6. November hatten wir genug von der Goßstadt, wir wollten weiter Richtung Süden. Auf der Karte haben wir uns den Ort San Clemente an der Atlantikküste ausgesucht, da soll es einen schönen Campingplatz geben. Wir machten uns am Vormittag auf den Weg, die Straßen waren erfreulich leer und wir kamen gut voran. Aber wir sind offensichtliche EXOTEN auf der Autovia. Viele hupten und winkten und konnten offensichtlich nicht fassen, dass da Deutsche unterwegs sind.

In Sankt Clemente angekommen fanden wir einen fast leeren Campingplatz vor, die Saison hat noch nicht angefangen. Kurz danach wurden wir von einem jungen Paar angesprochen, wo wir denn herkommen. Und schon hatten wir für 2 Tage exklusive Reiseführer. Miriam und Sebastian führten uns durch den Ort und die nähere Umgebung, zeigten uns Einkaufsmöglichkeiten und Bank und versorgten uns mit allen möglichen Tipps und Ratschlägen und sogar mit Kartenmaterial für unsere Reise (Sebastian spricht gut englisch). Am Abend vor ihrer Abreise gingen wir gemeinsam zum Abendessen in ein argentinisches Grillrestaurant. Allerdings isst man in Argentinien erst so gegen 22:00 Uhr zu Abend. Wir vertilgten Berge von Fleisch, Rind, Schwein, Geflügel, Leber, Blutwurst, Schweinewurst, Filet, Rippenstücke….. Dazu eine Flasche Rotwein und 3 Coca Cola und gekostet hat das für 4 Personen 230 Pesos, das sind ca. 40,-- €. Beim Frühstück heute morgen konnte ich immer noch nichts essen. Die beiden haben sich heute morgen herzlich von uns verabschiedet und sind nach Hause gefahren, ihr verlängertes Wochenende war zu Ende.

Heute Mittag ist eine weitere argentinische Familie angekommen und hat auch gleich ihre ganzes Grillzubehör samt extragroßen Huhn ausgepackt. Ein kurzes Hallo und schon sollten wir rüberkommen zum Essen. „So geht das nicht weiter“!! Wir haben freundlich abgelehnt, aber die Gastfreundschaft der Argentinier ist schon bemerkenswert.

Miriam und Sebastin

unsere hilfsbereiten Campingnachbarn

hier gibts noch reichlich Fisch



aber das Grillrestaurant war uns lieber

das waren gut und gern 2 kg Fleisch

Dienstag, 8. November 2011

Endlich in Buenos Aires

Nach dem Frühstück (sofern man das so nennen kann) haben wir unseren ganzen Plunder wieder im Woni verstaut und konnten das Schiff verlassen. Der Zollbeamte ließ allerdings auf sich warten aber gegen 14:00 Uhr konnten wir dann endgültig das Hafengelände verlassen. Auf einem Parkplatz nahe des Stadtzentrums haben wir uns für ein paar Tage eingerichtet und so konnten wir unsere Streifzüge durch die Millionenstadt gut zu Fuß unternehmen. Die Kfz-Versicherung war schnell abgeschlossen, das Abendteuer konnten also beginnen. Buenos Aires ist eine Millionenstadt mit eigenem Charme und Charakter, aber nach 3 Tagen konnte ich das Gedränge nicht mehr ertragen, wir hatten beide das Bedürfnis nach Weite und Landleben.

Grande Francia ade, Argentinien wir kommen

Hochhäuser aber auch schöne Uferpromenaden

sogar eine Fußgängerzone

Einkaufstempel nur für die gehobenen Ansprüche















aber auch ruhige kleine Retaurantes




Love-Parade auf südamerikanisch



Bilder von der Seereise Teil 2

Und weiter gehts über den Atlantik, wir überqueren dann Äquator, hier der Beweis auf dem Navi






 Die Hafeneinfahrt in Vitoria ist spektakulär






Wir hatten eine gute Internetverbindung, bis sich diese beiden Kriegsschiffe vor unsere Nase gelegt haben, dann war Schluss

Bei Nacht haben wir Vitoria wieder verlassen. Auf nach Rio !!


 3 Tage den Zuckerhut vor der Nase und wir kommen einfach nicht in den Hafen rein.
aber dann ist es endlich geschafft.






Wir verlassen Rio und steuern Santos an.



zuerst besuchen wir das Kaffeemuseum 



dann machen wir eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn

















und schon müssen wir wieder zurück zur Grande Francia. Als nächsten Hafen steuern wir Rio Grande an











Hier dürfen wir nicht von Bord, denn hier werden die Leopard-Panzer ausgeladen.


So langsam geht unsere Seereise zu Ende, der nächste Hafen ist Buenos Aires







Wir warten auf die Zollabfertigung aber zur Zeit ist Mittagspause und die ist auch hier in Argentinien bei den Beamten heilig.   Also "Geduld, Geduld" wir haben eh schon über eine Woche Verspätung, da kommt es auf ein paar Stunden auch nicht mehr an.

Montag, 7. November 2011

Bilder von der Seereise Teil 1

 

Unser Woni ist sicher geparkt


Unsere Kabine mit Schreibtisch, Kühlschrank, Dusche und Fernseher

 


Tilbury (England)


 Unsere Reisegruppe auf der Grande Francia




  














Antwerpen bei Nacht






                                                        da geht doch noch was rein

 
    



























 wie wärs denn mit so einem kleinen Panzer













voll beladen mit Containern








 und mit Autos Richtung Afrika und Südamerika

Langweile kommt nicht auf, um jeden Punkt wird verbissen gekämpft.












                                   Dakar (Senegal)





Umweltschutz ???


Fehlanzeige!!!

Taxiboot in Freetown
(Siera Leone)

Freetown......

                                                              .....in Sicht


Und das sind meine schönsten Fotos, dabei hatte ich nicht mal meine Brille auf, hab also überhaupt nicht gesehen, was ich  am Fotoaparat eingestellt hatte aber mir blieb keine Zeit mehr, zur Kabine zurückzulaufen.




Den Rest der Reise stell ich demnächst ein